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Steildach

An stürmischen Herbsttagen trommelt der Regen darauf, im Winter fällt dichter Schnee vom Himmel. Darüber kommt über die Jahre ein Wechsel von klirrender Kälte und brütender Hitze. Das Dach sorgt dafür, dass wir Menschen diesen Witterungseinflüssen nicht hilflos ausgeliefert sind. Es schützt den Wert Ihres Hauses. 

Dachbelastungen (innerhalb von 30-40 Jahren):

  • 28.000 Liter Regen/qm Dachfläche
  • 2.100 Tage Hitze bis +80°C
  • 1.190 Tage Frost bis -20°C
  • 140 Stürme mit Windstärke >8

Sie haben die Möglichkeit zwischen verschiedenen Dachformen zu wählen.

Satteldach

Satteldach
Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform. Dabei handelt es sich um eine zeitlose Konstruktion, die sich – als Sparren- oder Pfettendach ausgebildet – sowohl architektonisch wie auch konstruktiv bewährt hat. Zu den zahlreichen Varianten zählen Satteldächer mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen bzw.  Traufhöhen. 

Pultdach
Das Pultdach ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachform. Vielfach wurden Pultdächer für Nebengebäude, einfache Bauten, Produktions- oder Lagerstätten verwendet. In den jüngsten Jahren wurden aus zusammengesetzten Pultdächern reizvolle Dachlandschaften gebildet. Die Dachfläche von Pultdächern liegt meist zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite lässt diese Dachform dem Haus Raum für große Lichtflächen.

Walmdach
Krüppelwalmdach

Walmdach
Das Walmdach gehört zu den ältesten Dächern und vermittelt einen Eindruck von der menschlichen Urbehausung. Es unterstreicht die Schutzfunktion des Daches und gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen. Mit Gauben können die Akzente des Walmdaches unterstrichen werden.

Mansarddach

Mansarddach
Diese Dachform wurde gewissermaßen aus der Not geboren, weil man damit praktisch ein Vollgeschoss unter einem Mansarddach ausbauen könnte. Obwohl die Ursprungsbedingungen nicht mehr vorliegen, werden auch heute noch Mansarddächer gebaut. Sie sichern die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche. Durch diese Dachform werden die Schrägen wesentlich kürzer, die Abseiten sind als Stellfläche optimal nutzbar.

Zeltdach

Zeltdach
Das Zeltdach ist eine relativ seltene Dachform, da es praktisch nur auf einem quadratischen oder annähernd quadratischen Grundriss errichtet werden kann. Bei dieser Dachform ist die Symmetrie nach allen Seiten das beherrschende Element.´: klare und bestimmende Formen und Linien, die in einem Firstpunkt enden. Steile Zeltdächer auf Türmen und Kirchentürmen wirken wie Fingerzeige und Orientierungspunkte in der Landschaft oder Stadtsilhouette.